Was ist bei Laminat in Feuchträumen zu beachten wenn ich neu verlegen will?

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Was ist bei Laminat in Feuchträumen zu beachten wenn ich neu verlegen will?

dieser Ratgeber  in Feuchträumen wie Badezimmern, Waschküchen oder Kellern neu verlegen möchten, ist die Materialwahl der entscheidende erste Schritt. Herkömmliches Laminat besteht aus einer Holzfaserplatte, die Feuchtigkeit aufnimmt und aufquillt, daher sollten Sie ausschließlich spezielles Feuchtraum-Laminat verwenden, das mit einer wasserabweisenden Imprägnierung und versiegelten Kanten ausgestattet ist. Bei den bodenbelägen im Vergleich zeigt sich schnell, dass dieses Speziallaminat zwar etwas teurer in der Anschaffung ist, aber die einzige laminattypische Option für nasse Bereiche darstellt. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf das entsprechende Piktogramm oder die Herstellerangabe zur Feuchtraumtauglichkeit, denn nur so vermeiden Sie spätere Schäden durch eindringende Nässe. Vor der Verlegung müssen Sie zudem sicherstellen, dass der Untergrund absolut eben, trocken und frei von Rissen ist, und eine sorgfältig verklebte Dampfsperre aus PE-Folie verlegen, deren Bahnen sich großzügig überlappen sollten.



Die fachgerechte Verlegung ist bei Feuchträumen noch wichtiger als in trockenen Wohnbereichen, da jede Fuge eine potenzielle Eintrittspforte für Wasser darstellt. Sie sollten die einzelnen Dielen deshalb nicht nur schwimmend verbinden, sondern die Nut-Feder-Verbindungen zusätzlich mit einem wasserfesten Spezialkleber oder einem dafür vorgesehenen Dichtmittel verkleben, um eine nahezu geschlossene Oberfläche zu erhalten. Ein dehnbarer Dichtstoff aus Silikon oder Acryl gehört zwingend an alle Wandanschlüsse und Übergänge zu anderen Bodenbelägen, wobei Sie diesen nach dem Trocknen glattstreichen sollten, damit keine Spalten entstehen. Auch die bodenbeläge im Vergleich betreffend: Während Vinyl oder Fliesen naturgemäß wasserunempfindlicher sind, gleicht die fachgerechte Versiegelung der Fugen den Nachteil des Laminats deutlich aus, reicht aber nicht an die absolute Dichtigkeit von Fliesen heran. Denken Sie ferner an einen ausreichenden Abstand von etwa zehn Millimetern zur Wand, der mit Abstandshaltern fixiert wird, und füllen Sie diese Bewegungsfuge anschließend mit einem elastischen, fungiziden Dichtstoff.

Nach der Verlegung beginnt die entscheidende Phase der Pflege und regelmäßigen Kontrolle, denn Feuchtraum-Laminat verzeiht keine dauerhafte Nässe oder stehendes Wasser. Sie sollten nach jedem Duschen oder Baden überschüssiges Wasser auf dem Boden unverzüglich mit einem weichen Tuch oder Wischmopp aufnehmen, und es empfiehlt sich, eine rutschfeste Matte vor der Dusche und der Badewanne auszulegen, die Sie regelmäßig auswringen. Wischen Sie den Boden nur nebelfeucht mit einem gut ausgewrungenen Mikrofasertuch und verwenden Sie ausschließlich Reinigungsmittel, die ausdrücklich für Feuchtraum-Laminat freigegeben sind, denn aggressive Chemikalien greifen die Versiegelung an. Prüfen Sie die Silikonfugen an Wänden und Übergängen mindestens zweimal jährlich auf Risse oder Schimmel und erneuern Sie diese bei Bedarf, bevor Wasser eindringen kann. Wenn Sie diese Hinweise beherzigen, wird Ihnen Ihr Laminat trotz der feuchten Umgebung lange Freude bereiten, wobei Sie bei den bodenbelägen im vergleich immer bedenken sollten, dass Laminat auch mit bester Pflege nicht die Lebensdauer von Fliesen erreicht, aber durch seine warme Optik und einfache Verlegung eine attraktive Alternative bleibt.